вторник, 29 сентября 2020 г.

Wegen Corona: Karneval fällt aus

Karneval gehört zu den wichtigsten Festen im Rheinland. Während der Corona-Pandemie muss er jetzt aus Sicherheitsgründen ausfallen. Und das hat nicht nur Folgen für die Jecken, sondern auch für die Wirtschaft.

Bunte Kostüme, laute Musik in den Kneipen und schunkelnde Jecken auf den Straßen: Normalerweise bringt der Karneval Millionen Besucher ins Rheinland. 2021 wird er jedoch ausfallen, wie die vier Karnevals-Hochburgen Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln mit der Landesregierung vereinbart haben. Für zu groß hält man die Gefahr wegen der Corona-Pandemie.

„Es kann kein Feiern um jeden Preis geben“, so Christoph Kuckelkorn, der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. Stattfinden dürfen nur Konzerte oder kleinere Sitzungen, und auch diese brauchen ein Hygienekonzept. Wenn die Karnevalszeit am 11. November beginnt, werden Verbote empfohlen. So könnten die Städte zum Beispiel verbieten, dass man auf bestimmten öffentlichen Plätzen Alkohol trinkt oder sich dort überhaupt aufhält.

Auch der Kölner Rosenmontagszug wurde abgesagt – eigentlich der Höhepunkt des Straßenkarnevals. Ähnliches wird in Düsseldorf erwartet. Karneval bedeute „große Geselligkeit und große Ausgelassenheit“, sagt Nathanael Liminski von der Landesregierung, das alles sei jedoch in der Pandemie nicht möglich.

Karneval ist aber auch jedes Jahr ein großes Geschäft, die rheinländische Wirtschaft hängt stark von ihm ab. Wie hoch die Verluste durch Corona sein werden, weiß man nicht. Jedoch sollen zumindest Karnevalsvereine, die wirtschaftlich geschwächt sind, staatliche Unterstützung erhalten. Bis dahin sollen alle Jecken „zu Hause im kleinen Kreis“ feiern.

Glossar

aus|fallen, etwas fällt aus — etwas Geplantes findet doch nicht statt

das Rheinland — Region im Westen Deutschlands am Rhein (Adjektiv: rheinländisch)

Pandemie, -n (f.) — eine ansteckende Krankheit, die sehr viele Menschen zur gleichen Zeit in mehreren Ländern auf der Welt haben

schunkeln — sich bei seinem Nachbarn einhaken und zur Musik rhythmisch schaukeln

Jeck, -en/Jeckin, -nen — (im Rheinland) jemand, der Karneval feiert

Hochburg, -en (f.) — ein Ort, der für etwas besonders bekannt ist

etwas mit jemandem vereinbaren — etwas mit jemandem abmachen

um jeden Preis — unbedingt; ohne Rücksicht auf Kosten und Verluste

Komitee, -s (n.) — hier: eine Gruppe von Personen, die ein Fest organisiert

Sitzung, -en (f.) — hier: eine organisierte Karnevalsveranstaltung mit vielen Programmpunkten

Hygienekonzept, -e (n.) — ein Plan, wie man eine öffentliche Veranstaltung so organisieren kann, dass sich dabei möglichst niemand mit einer Krankheit ansteckt

sich auf|halten — an einem Ort sein oder längere Zeit bleiben

Rosenmontagszug, -züge (m.) — eine lange Reihe geschmückter Wagen und Fußgruppen, die am Karnevalsmontag durch die Straßen ziehen

etwas ab|sagen — etwas, das bereits geplant ist, nicht stattfinden lassen

Höhepunkt, -e (m.) — hier: der wichtigste und meist schönste Teil

Geselligkeit (f., nur Singular) — die Tatsache, dass mehrere Menschen gerne zusammen sind

Ausgelassenheit (f., nur Singular) — die Tatsache, dass Menschen Lust haben zu feiern und fröhlicher sind als sonst

geschwächt — weniger stark; von etwas angegriffen

  

вторник, 22 сентября 2020 г.

Feste in Deutschland

Menschen, die in Deutschland leben, sind freundlich und fröhlich. Sie lieben Ferien und genießen es, sie fröhlich und laut zu verbringen. Die Deutschen bereiten sich immer sehr sorgfältig auf die Feier eines bestimmten Feiertages vor, weil sie pedantisch sind.

Wenn wir über die beliebtesten Feiertage sprechen, dann ist es natürlich Weihnachten, Ostern und Oktoberfest. Der erste Feiertag, wie der Name erkennen lässt, wird im Herbst am Ende des Monats gefeiert. Das ist sogenanntes Bierfest. Da dieses Getränk im Land sehr beliebt ist, wird dieser Feiertag von allen Deutschen geliebt. Sechzehn Tage lang trinken die Deutschen verschiedene Biersorten, und am Ende ziehen sie in Karnevalsumzügen in Volkstrachten vorbei.

Weihnachten wird wie in anderen katholischen Ländern am 25. Dezember gefeiert. Leute kaufen Geschenke im Voraus, dekorieren ihre Häuser. Seit Herbst warten alle auf dieses schöne Fest. Am glücklichsten sind die Kinder, da sie die meisten Geschenke erhalten.


Ostern wird auch von den Bewohnern Deutschlands verehrt. Dies ist ein sehr wichtiges Ereignis im Leben jedes Christen. Das Symbol von Ostern ist das Ei, als Manifestation eines neuen Lebens. Es ist dieser Feiertag, der für jeden das Ende der Wintersaison und des kommenden Frühlings bedeutet.

Die Deutschen respektieren ihre Traditionen, und Jahr für Jahr feiern sie weiterhin die Hauptferien des Landes. Es gibt neue und modische Bräuche, aber die alten Traditionen werden immer und überall in jeder Ecke des Landes verehrt.

суббота, 18 апреля 2020 г.


           
  Politiker gegen Anonymität im Netz
Aufgaben zum Text
1.      Was steht im Text?
Wähl die passenden Lösungen aus. Es kann auch mehr als eine Antwort richtig sein.
1.         Wolfgang Schäuble ...
a)        glaubt, dass viele Menschen unter ihrem richtigen Namen keine Hasskommentare schreiben würden.
b)        fordert ein Ende der Anonymität im Internet.
c)         ist gegen die Verwendung von Klarnamen in sozialen Medien.
2.           Einige sind gegen eine Klarnamenpflicht, weil ...
a)        auch die Menschen geschützt werden müssen, die Hasskommentare schreiben.
b)        sie dann nicht mehr so viel Zeit in sozialen Netzwerken verbringen können.
c)         mögliche Täter ihre Opfer dann auch in der realen Welt finden können.
3.           Die Untersuchung der Universität Zürich hat gezeigt, dass ...
a)        die Menge der Hasskommentare seit 2016 zugenommen hat.
b)        Hasskommentare sogar zunehmen, wenn die Menschen ihren Klarnamen benutzen.
c)         Menschen, die Hass verbreiten, fast immer einen Nickname verwenden.
d)         
2.   Übe die Vokabeln!
Welches Wort gehört in welchen Satz? Wähl das passende Verb aus.
1.           Die Politikerin hat Angst um ihr Leben, seit Unbekannte sie in sozialen Netzwerken
                                                           .
2.           Die Polizei hatte Glück: Ein Zeuge konnte den Täter                                                                                                     .
3.           Man kann Kritik                                                                          und dabei trotzdem höflich bleiben.
4.           Viele Menschen benutzen Tiernamen, z. B. „Du Schwein!“, um andere zu
                                                           .
5.           In sozialen Netzwerken kann man zum Beispiel mit anderen Menschen, die gerne lesen, Buchtipps        .
6.           Manche Menschen benutzen das Internet, um falsche Informationen zu
                                                           .

a)       beleidigen
b)      austauschen
c)      verbreiten
d) identifizieren
e)       bedrohen
f)       äußern

3. Übe die Konjunktionen!
Welche Konjunktion passt? Wähl die richtige Lösung aus.
1.           Johann Kühme wurde bedroht,                                                                  (weil/dass/damit) er Kritik an einigen Politikern geäußert hat.
2.           Man braucht Regeln und Gesetze,                                                                    (dass/damit/wenn) das Leben in einer Gesellschaft gut funktioniert.
3.           Menschen schreiben mehr Hasskommentare,                                                                             (wenn/dass/damit) sie ihren wirklichen Namen benutzen.
4.           Man darf nicht vergessen,                                                             (damit/weil/dass) Anonymität im Netz die Bürger auch vor Gewalt schützen kann.
5.           Man braucht zuverlässige Informationen,                                                                          (wenn/dass/damit) man sich ein klares Bild von der Situation machen kann.



                      

  „Brief einer Unbekannten“  ist eine Novelle von  Stefan Zweig , die 1922 veröffentlicht wurde. Die Geschichte wird durch einen langen Brie...